Scheißdrauf Festival 2019

Was war das bitte für ein geiler Abriss?

Für mich ging die Reise um Freitag früh um 4:18 Uhr los, als ich mit dem Zug nach Nürnberg gefahren bin um von da mit meinem geschätzten Freund Markus Staudinger gemeinsam nach Eisleben zum SDF zu fahren.

Als wir so gegen 9:30 Uhr angereist waren hieß es für uns nur noch schnell den Campingplatzbereich groß genug für unsere Nachzügler mit abzustecken, Zelte aufzubauen, das erste Bier auf heiligem Festivalboden zu trinken und dann eigentlich nur noch auf die restlichen Leute vom Camp „Reisegruppe Auswärts Assozial Deutschlandweit“ zu warten.

Als diese dann nach und nach angekommen waren, ging es schon los in Richtung „Wiesenhaus“ um dort die ersten Bands live zusehen.

Den Anfang machten die „Kneipenkavaliere“ und „Hoersturz Moers“ die von Anfang an Vollgas gegeben haben und somit gleich die ersten 50-100 Besucher in ihren Bann zogen.

Als Nächstes spielten „Harzinfarkt“, von denen erhielt Kiedi eine Auszeichnung, welche ihn als Festivalheld 2019 auszeichnete. Diese hat er sich auch reichlich verdient.

Des Weiteren spielten unter anderem „Wir gegen uns“, Delirium Rock´N Roll und „The Ape Escape“, bevor „King Kongs Deoroller“ auf die Bühne kamen. Mein persöhnliches Highlight an diesem Tag war als Tyson von Wilde Jungs zusammen mit Kiedi „Trunkenbold“ performt hat, den Tyson noch nie zuvor live gespielt hatte.

Als letzte Bands an dem Abend spielten dann „Wilde Jungs“ die unteranderem momentan auf Abschiedstour sind, danach „Zaunpfahl“ und „Versus“.

Nach dem die Konzerte vorbei waren, ging es für mich zurück zum Zeltplatz, jedoch war ich irgendwie noch nicht müde und so entschloss ich mich, mit den Zeltplatznachbarn noch ein wenig zu Trinken und mich zu unterhalten.

Am nächsten Morgen entpuppte sich das jedoch als riesengroßer Fehler. Irgendwie wollte ich nicht aus dem Arsch kommen und schaffte es somit leider erst zu „Scheißdrauf“ an die Bühne. Direkt danach legten die Jungs aus Franken von „Unbelehrt“ eine Schippe drauf und zeigten direkt warum sie inzwischen eigentlich auf fast jedem Deutschrock Festival der Nation spielen. Kurz darauf spielten die Jungs von „Schlussakkord“ bevor es dann mit den „Egoisten“ weiterging. Bei denen wurde spontan entschieden, da die Jungs bekanntlich bei „Immer Voll“ Freibier ausgeben, wirds diesmal gratis Pfeffi und Berliner Luft für die Gäste geben. Das kam sehr gut an und während des Songs wurden einfach mal 4 Flaschen gekillt.

Danach ging es weiter mit „Rockwasser“ und „Enorm“ bevor es dann auch schon die lieben Wiener um Stefan Putnik auf die Bühne zog und erneut auch Steffen Kiederer mit auf die Bühne musste, um mit den Jungs einen Song zu performen. Des Weiteren lieferten dann „Rotz und Wasser“ eine grandiose Show, bevor es das letzte Mal „Mehr Hass“ hieß. Ja was soll man zu den Krawallbrüdern noch groß sagen, außer dass sie direkt ab dem ersten Ton die Massen in ihrer Hand haben und jeder einfach nur noch am mitgröhlen feiern und Pogen ist. Den Abschluss des „Scheißdrauf Festival 2019“ machten die „Kneipenterroristen“ und „Asphalt“.

Alles in allem war es einfach nur ein gelungenes Festival, wenn man bedenkt, das es innerhalb von 36 Stunden Organisiert wurde. Was mich persönlich auch noch sehr gerührt hat, war als ich als einer der letzten den Zeltplatz verließ, habe ich festgestellt, dass der Zeltplatz genauso sauber aussah wie bei der Anreise, praktisch als ob dort nie ein Festival stattgefunden hatte.

Kiedi wir sehen uns 2020 in Eisleben

Bis dahin

ABER SCHEIßDRAUF, SCHEIßDRAUF IST NUR EINMAL IM JAHR!

Franke-RockZ für das Backstage Magazin