Kärbholz, Ingolstadt, The O’Reillys & The Paddyhats – was könnte es besseres geben, als diesen Abend, welcher auch gleichzeitig der Tourabschluss der Überdosis Leben Tour war, mit seiner besten Freundin in der Stadt zu verbringen, wo die Lieder „Kind aus Hinterwald“ und „Hier“ eine ganz besondere Bedeutung für einen selbst haben?!

 

Dieser Abend war wunderbar und grandios, aber von vorne:

Schade waren die verschiedenen Uhrzeiten bezüglich des Konzertbeginns, welche jedoch nicht dramatisch waren, da die Halle trotzdem zum Anstimmen von der Vorband des Konzertabend gut gefüllt und schon mega warm war. Es war von Anfang an eine tolle Stimmung in der Halle und zwischen den Fans.


Es gab einen kleinen Einblick in die irische Getränkephilosophie; es wurde zwischen Band und Fans angestoßen – mit einem freudigen „Sláinte“, was laut Sean O’Reilly das selbe wie „Prost“ ist. Die Halle machte jedenfalls mit.
Mein persönliches Highlight, welchem ich ein paar Sekunden vorher skeptisch entgegen blickte: Die „Nacht ohne Sterne“ – von The O’Reillys & the Paddyhats begonnen und gemeinsam mit den Jungs von Kärbholz vollendet. 


Danach war „Schichtwechsel“, die Instrumente von Kärbholz wurden aufgebaut und es war Zeit, sich mit ein paar anderen Fans auszutauschen und zu quatschen. Durchweg war in jedem Gespräch zu hören, dass sie begeistert waren – falls es jemand anders sah, habe ich es zumindest nicht mitbekommen.


Kärbholz läuteten ihren Auftritt wieder mit Dunkelheit, blauem Scheinwerfern und Sirenen ein und es war sofort klar: dieser Abend kann nur noch besser werden. Dank O’Reillys (und einem kleinen bisschen der Halle verschuldet), wurde vorher schon so gut eingeheizt und „aufgepusht“, dass jeder sofort Feuer und Flamme war und mitsang. Es dauerte nicht lange, dann wurde auch kräftig gepogt – an dieser Stelle möchte ich nun privat mit einbringen: es war ein wundervoller und geiler und vor allem aufregender Abend, da meine beste Freundin zum ersten Mal mit mir mitkam. Ich war so aufgeregt, fast wie vor meinem ersten Konzert 😀


Beim Pogen musste passieren, was natürlich nicht vermieden werden konnte – es wurde „geschubst“, sie bekam mindestens einen Becher übergeschüttet und ich dachte, der Abend sei nun zu Ende und sie würde die Halle wutendbrand verlassen. Doch nichts passierte. Mit einem Shirt den Bier-Cola-Schweiß- Cocktail weggewischt und es wurde weiter gefeiert. Ich bin so unfassbar froh!

Die Mischung aus guter Musik, tollen Menschen, fantastischer Atmosphäre und Bier (Helles !!!) haben mir den Abend zu einem unvergesslichem gemacht, das war bereits am frühen Abend beschlossene Sache – nicht nur den Videos und Bildern verdankt.

Kärbholz verabschiedeten sich nach etwas mehr als einer Stunde zum ersten Mal. Die Fans ließen sie natürlich nicht einfach gehen, was zu drei weiteren Songs und einer gebührenden Zugabe führte. Mit „ihrem Weg“ verabschiedeten und bedankten sie sich dann endgültig von dieser Tour und wir mussten unseren vierstündigen (Heim)Weg erschöpft, müde, nach Bier riechend und klebrig – aber unfassbar glücklich, einem Lächeln auf dem Gesicht und unglaublich dankbar – antreten.


Danke an dieser Stelle an Alex, die diesen Abend überhaupt ermöglicht hat und die Jungs, die uns den Abend unvergesslich gemacht haben – jeder auf seine besondere Weise.

 

Mary für Backstage – das Magazin